12. Februar
In dieser Woche geschah viel Unvorhergesehenes. Ich war mit vielen (Beziehungs-)Problemen von anderen konfrontiert. Dafür bin ich in dieser Woche umso dankbarer für meine Beziehung mit Jon geworden.
Ich bin auch wieder neu dankbar für meine Beziehung zu Gott geworden. Denn ich konnte richtig spüren und erleben, wie ich über mich selbst hinaus gewachsen bin und wie er mir geholfen hat, mit den Problemen auf eine gute Weise umzugehen.
Außerdem hatten wir in unserem Deutschbereich eine besondere Woche: wir waren als Jury in einer Grundschule bei einem Gedichtewettbewerb eingeladen. Und in einem Gymnasium gab es einen Deutschnachmittag, wo alle Klassen einen Beitrag zum Thema “Deutschland mit 1000 Gesichtern” vortrugen. Wir haben natürlich auch mitgemischt und eine Powerpointpräsentation zusammen gestellt zu dem Lied “Das alles ist Deutschland” von den Prinzen. Gekrönt haben wir dieses multimediale Meisterwerk mit der Frage: Können wir Deutsche überhaupt stolz auf unser Land sein? Eine spannende Frage, denn mit Nationalstolz ist es ja nicht so weit her bei uns. Und doch haben wir gemeinsam festgestellt, dass sich ein gutes und gesundes Bewusstsein für die eigene Nationalität bildet, wenn man eine Zeit lang im Ausland lebt. Und wir sind dankbar, dass wir sagen könnne: wir sind Deutsche und das ist gut so.